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Bf Berlin Zentralviehhof

Bf Berlin Zentralviehhof

4,00 7,00 

Der Bahnhof Zentralviehhof war der zentrale städtische Vieh- und Schlachthof in Berlin und lag zunächst im Dreieck Thaerstraße – Eldenaer Straße – Ringbahn. Später wurde er nach Nordwesten zwischen Ringbahn und Hausburgstraße bis über die Landsberger Allee hinaus erweitert. Nördlich schloss sich bis zu den Gleisen der Ringbahn der Bahnhof zum Entladen des Viehs an. Die Gesamtlänge der Gleisanlagen betrug 15,5 Kilometer und an den fünf Viehrampen konnten fünf Züge von je 400 Meter Länge gleichzeitig entladen werden. In einer Desinfektionsanstalt auf dem Entladebahnhof wurden bis zu 50 Waggons pro Stunde nach dem Entladen gereinigt. Der Haltepunkt Zentralviehhof der Ringbahn wurde am 4. Mai 1881 eingeweiht. Später wurde der Viehbahnhof nach Nordwesten zwischen Ringbahn und Hausburgstraße bis über die Landsberger Allee hinaus erweitert. 1929 wurde ein neues großes Kühlhaus errichtet und 1930 die Rinderauktionshalle um 5000 m² erweitert. Nach dem krieg avancierte der Zentralvieh- und Schlachthof zum führenden Betrieb der fleischverarbeitenden Industrie Ost-Berlins. 1958 wurde der Zentralvieh- und Schlachthof in einen Volkseigenen Betrieb (VEB) umgewandelt und dieser dann 1963 in das VEB Fleischkombinat Berlin eingegliedert. 1991 wurde der Betrieb hier eingestellt. Die Aufgaben wurden vom gerade erweiterten Fleischgroßmarkt im Großmarkt an der Beusselstraße in Moabit übernommen.
Fotograf: RVM
Aufgenommen: 1936

Bild ID: 94146

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